Riester-Rente rechnet sich!
01.12.2011VB RheinAhrEifel rät zum Riestern
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zehn Jahre nach ihrer Einführung stößt die Riester-Rente erneut auf Kritik. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erweise sich die Riester-Rente für viele Sparer als nicht rentabel. Die Medienberichterstattung der vergangenen Woche hat viele Menschen verunsichert. Sie fragen sich „Lohnt riestern sich für mich überhaupt?“
Vertriebsvorstand Sascha Monschauer der Volksbank RheinAhrEifel beantwortet diese Frage mit einem eindeutigen JA! Richtig ist, dass sich für die allermeisten Bürger keine Vorsorge so gut rechnet wie die Riester-Rente. Denn diese private Vorsorge ermöglicht durch hohe staatliche Zulagen eine zusätzliche Absicherung im Alter.
Garantie, Sicherheit, staatliche Förderung, Überschussbeteiligung
Was unter dem Namen Riester-Rente bekannt wurde ist der Aufbau einer kapitalgedeckten Altersvorsorge, die von dem ehemaligen Arbeitsminister Walter Riester eingeführt wurde. Seit 2002 fördert der Staat diese zusätzliche Vorsorge in Form von Zulagen und Steuervorteilen. Die Riester-Rente ist für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer ein attraktives Angebot, um privat vorzusorgen. Sie bietet Sicherheit: ein Leben lang eine garantierte monatliche Rente. Wer insgesamt vier Prozent seines Vorjahreseinkommens (maximal 2.100 Euro inklusive der staatlichen Zulagen) anlegt, erhält vom Staat eine Grundzulage in Höhe von 154 Euro sowie pro Kind eine Kinderzulage in Höhe von 185 Euro. Der Staat fördert die Beiträge zur Riester-Rente gegebenenfalls zusätzlich durch einen Sonderausgabenabzug. Der größte Vorteil der geförderten Rentenversicherungen liegt in der Garantieverzinsung. Die Versicherungen bestehen aus einer garantierten Mindestverzinsung der gesparten Beiträge und einer Überschussbeteiligung. An Gewinnen, die die Versicherer bei der Anlage der Kundengelder über die Garantierente hinaus erwirtschaften, beteiligen sie die Versicherten. Seit dem Jahr 2005 besteht die Möglichkeit, sich bei Rentenbeginn einmalig 30 Prozent des angesparten Kapitals auszahlen zu lassen. Im Falle von
Arbeitslosigkeit wird diese Geldanlage bei der Prüfung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld II nicht berücksichtigt.
An den Rentabilitätsberechnungen kritisiert die R+V Versicherung als Partnerunternehmen der Regionalbank im Verbund der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, fehlerhafte Annahmen, die der DIW-Studie zugrunde liegen. Die nicht angemessene Berücksichtigung der gesamten, den Kunden gewährten Leistungen, insbesondere aus der Überschussbeteiligung der Versicherung, führt zu irreführenden Ergebnissen. Die Studie berücksichtigt nur die anfangs zugesagten Mindestleistungen. Damit unterstellt sie, dass die Versicherungswirtschaft nie Überschüsse erwirtschaften würde. Zudem bleiben die staatlichen Zulagen vollkommen unberücksichtigt. Aufgrund dieser fehlerhaften Berechnungsgrundlage gelangt das Institut zu falschen Ergebnissen und sendet ein fatales Signal an die Bürgerinnen und Bürger. Der vom DIW implizit nahe gelegte Verzicht auf eine Riester-Rente bedeutet nicht nur einen Verzicht auf eine attraktive staatliche Förderung, sondern vor allem einen Verzicht auf ein zusätzliches Alterseinkommen, das wie die gesetzliche Rente lebenslang gezahlt wird.
„Durch staatliche Vorschriften und Kontrolle bekommen die Bürger gerade bei der Riester-Rente ein Höchstmaß an Sicherheit sowie eine gesetzlich festgeschriebene Beteiligung an den erwirtschafteten Überschüssen. Es gibt kaum ein Finanzprodukt, das so intensiv reguliert ist wie die Riester-Rente. Sie ist durch staatliche Zulagen, Steuervorteile und Garantien als Altersvorsorge-Produkt spitze“, bezieht Monschauer unmissverständlich Stellung.
Mit ihrem Partner R+V Versicherung bietet die Volksbank RheinAhrEifel ihren Kunden einen der besten klassischen Riester-Tarife an. Das beweist das aktuelle Riester-Rating 2011 des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). Mit der Note 1,4 erhielt die R+V in diesem Jahr ein „excellent“ und damit die beste zu vergebene Bewertung.
Quelle: Pressemitteilung VB RheinAhrEifel
