Aufruf an 2,8 Millionen Bürger in Rheinland und Westfalen

29.12.2011

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. In Rheinland und Westfalen sind 2,8 Millionen Menschen aufgerufen, als Mitglieder und Teilhaber der Unternehmen das Festprogramm mitzugestalten.

Der Vorstandsvorsitzende des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands (RWGV)/Münster, Hans Pfeifer, betonte die hohe Ehre, die den Unternehmen von der Staatengemeinschaft zuteil werde. „Mit ihrer Resolution zum Internationalen Jahr hat die Generalversammlung der UNO anerkannt, dass Genossenschaften etwas fördern, das sich nicht in Euro oder Dollar bewerten lässt“, sagte Pfeifer. „Es ist die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrem Alter oder ihrer sozialen Herkunft. Genossenschaften sichern die Mitwirkung von Landwirten und anderen Selbstständigen ebenso wie die von Sparern oder Bauherren.“

Die rund 640 Unternehmen im RWGV wollten 2012 einer breiten Öffentlichkeit zeigen, wie viel durch Zusammenarbeit möglich sei, kündigte der Vorstandsvorsitzende an. Pfeifer: „Nicht nur an die Menschen in Entwicklungsländern, auch an die Bürger in Rheinland und Westfalen richten die Vereinten Nationen ihren Appell: Nehmt euer Schicksal selbst in die Hand und lasst euch dabei von niemandem entmutigen.“

Die deutschen Genossenschaften haben sich für 2012 das Motto „Ein Gewinn für alle – die Genossenschaften“ gegeben. Zu einer der Großveranstaltungen in der Region lädt der RWGV die Bürger für den 1. September nach Bonn ein. Dort feiern beim Genossenschaftstag rund 640 genossenschaftliche Unternehmen zugleich 150 Jahre Verbändetradition in Rheinland und Westfalen.

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