Genossenschaften zeigen 2014 ihre Stärken

Genossenschaften zeigen 2014 ihre Stärken

Weil Genossenschaften eine starke Vergangenheit haben, wird die Genossenschaftsidee jetzt für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit bei der UNESCO nominiert. Dass die Zukunft der Genossenschaften ebenso stark ist, zeigen die Zahlen der RWGV-Mitglieder 2014. So gehören dem Verband per Jahresende mehr als 700 Genossenschaften mit insgesamt 3,3 Millionen Mitgliedern und 70.000 Mitarbeitern […]


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Stärken der Kreditgenossenschaften: Twitter-Nutzer diskutieren
Ein starker Finanzstandort – wie sieht er aus?
Mittelstandsfinanzierung: EU setzt aufs falsche Pferd

RWGV fordert: Genossenschaftsbanken statt Kapitalmarkt

Düsseldorf. Die EU setzt bei der Mittelstandsfinanzierung auf das falsche Pferd. Sie will, dass sich kleine und mittlere Unternehmen verstärkt auf den Kapitalmärkten mit Geld versorgen. „Die in Deutschland bislang übliche Kreditfinanzierung vor allem bei Banken aus der Region ist der Grund, warum unsere heimische Wirtschaft gut durch die jüngsten Krisen gekommen ist. Kommissar Hill wäre besser beraten, die Gründung von Genossenschaftsbanken in Europa zu fördern. Bei ihnen steht dann auch nicht Shareholder Value im Mittelpunkt, sondern die Förderung der Mitglieder und der Region“, so Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV).

Der Europäische Kommissar für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmärkte Jonathan Hill hat am heutigen Mittwoch das Grünbuch zur Kapitalmarkt-Union (CMU) vorgestellt. Viele Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass allenfalls sehr große Mittelständler von der Öffnung grenzüberschreitender Kapitalmarktfinanzierung profitieren.
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Genossenschaftsidee zum UNESCO-Kulturerbe nominiert

Berlin/Düsseldorf. Jetzt ist es amtlich: Die Genossenschaftsidee ist der erste Beitrag, mit dem sich Deutschland bei der UNESCO um einen Eintrag in die internationale „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ bewirbt. Das hat die in Berlin tagende Kultusministerkonferenz heute (Freitag, 12. Dezember) beschlossen. Gleichzeitig wurden die Gedanken und Ideale der beiden genossenschaftlichen Gründerväter Friedrich-Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch zusammen mit 26 anderen Traditionen, Bräuchen oder Fertigkeiten in das neu angelegte deutsche Verzeichnis immaterieller Kulturgüter aufgenommen. 

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Genossenschaften diskutieren neue Geschäftsmodelle

Bürgerenergie: Nach der Novelle ist vor der Novelle

Gelsenkirchen. Wirtschaften in Zeiten der Verunsicherung – so sieht die Herausforderung aus, vor der Energiegenossenschaften stehen und die am Mittwoch im Rahmen der Tagung „Energiegenossenschaften in Zeiten des EEG 2.0“ in Gelsenkirchen diskutiert wurde. „Genossenschaften haben in Nordrhein-Westfalen einen hohen gesellschaftlichen und häufig auch persönlichen Stellenwert. Für die Landesregierung sind die Energie­genossenschaften wichtige Partner bei der Umsetzung der Energiewende und beim Klimaschutz. Wir sehen es deshalb als unser Ziel an, die Rahmenbedingungen für ein prosperierendes Genossenschaftswirken in unserem Land sicherzustellen“, so Johannes Remmel, NRW-Klimaschutzminister, vor den mehr als 100 Vorständen, Aufsichtsräten und Mitgliedern der Energiegenossenschaften. Zu der Tagung in Gelsenkirchen hatten der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband (RWGV) und die EnergieAgentur.NRW eingeladen.

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Genossenschaftsblatt 1/2015

UNESCO-Kulturerbe
Deutschland votiert für die Genossenschaftsidee

  • Genossenschaftsidee als Kulturerbe: Wie alles begann
  • Erfolgreiches Marketing: Erfahrungsbericht der Volksbank Bigge-Lenne
  • Landwirtschaft: Abschaffung der Milchquote
Genossenschaftsblatt 1/2015